Planung und Ausführung: Garten- und Landschaftsbau Eckhard Klems, Waltrop
Objekt: Hausgarten
in: Waltrop
Grundstücksfläche: ca. 450qm
Bauzeit: Sechs Wochen, 2009
Besondere Merkmale: Verbindung zwischen moderner Hausgestaltung, altem Fachwerk und vorhandenem Baumbestand.

Der Juni-Garten

Je größer der Gegensatz zwischen Winter und Sommer, desto intensiver ist das Entzücken: Freude über die hellen Strahlen, die das Gras so saftig leuchten lassen. Freude über das idyllische Plätzchen im Schatten des Juni-Gartens, wo wir uns Sitze in der ersten Reihe des Naturschauspiels sichern. Hier schenkt uns die sommerliche Energie ständig neue Sichtweisen und Möglichkeiten.

Der Juni-Garten bringt Menschen zusammen: Neue Häuser und Gebäude sind um unseren Juni-Garten herum entstanden. Er ist der Mittelpunkt und das verbindende Element. Er ist ursprünglich und wird doch immer wieder neu erfunden. Hier können Träumer, Spaziergänger, Sonnenanbeter die Seele baumeln lassen und die hellen Tage und langen Nächte in Gesellschaft genießen.

Im Juni steht die Sonne der Erde am nächsten und taucht die Welt in pures Licht. Zur Sommersonnenwende erleben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Im Norden Europas, wo in der sommerlichen Jahreszeit die Nächte gar nicht mehr dunkel werden, feiern die Menschen das Mittsommerfest – aktiv und voller Tatendrang, fröhlich im Zentrum ihrer Welt. So präsentiert sich auch der Juni-Garten. Auch wenn nicht immer der Grund, so ist er oftmals der willkommene Anlass für heitere Feste und Feiern.

Der Monat verdankt seinen Namen übrigens der römischen Göttin Juno (lateinisch Iuno), die als Gattin Jupiters zur Königin aller Göttinnen wurde. Wie ihr gelingt es dem Juni-Garten spielend, mehrere Reiche in sich zu vereinen: Jede Generation hat ihre Terrasse und ihre Ebene, dabei genießt jede den großzügigen Blick auf das Ganze und erlebt täglich im pulsierenden Grün, wie der Garten alle miteinander verbindet.